Kanzlei Gatzke in Solingen

Anwalt Arbeitsrecht Hilden

Fachanwälte für Arbeitsrecht in Hilden

Wer in Hilden arbeitet, arbeitet häufig in einem Betrieb mit gewachsenen Strukturen. Life Sciences, Chemie, Lebensmittelverarbeitung, Handel und Logistik prägen die Stadt. Gerät ein Arbeitsverhältnis in Schieflage, geht es selten nur um Paragrafen. Es geht um das Einkommen, um die Absicherung der Familie und um die Frage, wie es beruflich weitergeht.

Die Anwaltskanzlei Gatzke vertritt Arbeitnehmer und Arbeitgeber aus Hilden in allen Fragen des Arbeitsrechts: von der Prüfung einer Kündigung über Abmahnungen und Aufhebungsverträge bis zur Vertretung vor dem Arbeitsgericht Düsseldorf. Unsere Kanzlei sitzt in Solingen und ist von Hilden aus schnell erreichbar. Termine vergeben wir kurzfristig, weil im Arbeitsrecht fast immer eine Frist läuft.

💡 Das Wichtigste in Kürze

  • Für Klagen aus Hilden ist das Arbeitsgericht Düsseldorf zuständig, Berufungsinstanz ist das Landesarbeitsgericht Düsseldorf.
  • Nach Zugang einer Kündigung bleiben drei Wochen für die Kündigungsschutzklage (§ 4 KSchG). Danach gilt die Kündigung in aller Regel als wirksam, auch wenn sie fehlerhaft war.
  • Auch bei einer betriebsbedingten Kündigung muss die Kündigungsfrist eingehalten werden. Maßgeblich ist § 622 BGB oder die längere Frist aus Arbeits- oder Tarifvertrag.
  • Eine Krankschreibung schützt nicht vor einer Kündigung. Umgekehrt muss eine krankheitsbedingte Kündigung hohe Hürden nehmen.
  • Ein Aufhebungsvertrag kann eine Sperrzeit von bis zu zwölf Wochen beim Arbeitslosengeld auslösen.
  • Die erste Einschätzung Ihres Falls ist bei uns kostenfrei.

Anwalt für Arbeitsrecht Hilden

Arbeitsrecht in Hilden

Arbeitsrecht steht nicht in einem einzigen Gesetzbuch. Es verteilt sich über das Bürgerliche Gesetzbuch, das Kündigungsschutzgesetz, das Teilzeit- und Befristungsgesetz, das Betriebsverfassungsgesetz und ein gutes Dutzend weiterer Regelwerke, dazu kommt eine Rechtsprechung, die sich laufend fortentwickelt. Was im Arbeitsvertrag steht, ist deshalb nur ein Teil der Antwort. Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und gesetzliche Mindeststandards gehen einer vertraglichen Regelung vor, wenn sie für den Arbeitnehmer günstiger sind.

Hilden ist ein Standort mit gewachsener Industrie und einem breiten Branchenmix. In einem größeren Betrieb mit Betriebsrat gelten andere Spielregeln als in einem Handwerksbetrieb mit acht Beschäftigten. Ob überhaupt Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz besteht, hängt an der Betriebsgröße und an der Dauer der Beschäftigung. Beides klären wir im Erstgespräch, bevor über Strategie gesprochen wird.

Wir begleiten Mandanten aus Hilden vom ersten Gespräch bis zur Einigung oder zum Urteil. Dazu gehören die Prüfung von Arbeitsverträgen und Zeugnissen, die Beratung bei Konflikten im laufenden Arbeitsverhältnis, die Durchsetzung offener Lohn- und Überstundenansprüche, die Vertretung im Kündigungsschutzprozess und die Verhandlung von Abfindungen. Wer früh handelt, hat in aller Regel die besseren Karten.

Arbeitsrecht Anwalt Hilden

Die ersten Tage nach der Kündigung

Ein Kündigungsschreiben in der Hand zu halten, wirft die meisten Menschen erst einmal aus der Bahn. Typisch ist eine Mischung aus Ärger, Scham und dem Impuls, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Genau dieser Impuls ist teuer.

Eine Kündigung ist nicht wirksam, nur weil sie schriftlich vorliegt und unterschrieben ist. Sie muss formell korrekt sein, sie muss von jemandem stammen, der dazu berechtigt ist, und sie braucht in Betrieben mit Kündigungsschutz einen anerkannten Grund. Kündigt ein Prokurist oder Personalleiter ohne beigefügte Vollmachtsurkunde, kann die Kündigung nach § 174 BGB unverzüglich zurückgewiesen werden. Solche Punkte fallen in einem kurzen Gespräch auf, wenn man weiß, wonach man sucht.

Drei Dinge sollten Sie sofort erledigen: das Datum des Zugangs notieren, nichts unterschreiben, was Ihnen der Arbeitgeber jetzt vorlegt, und sich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend melden. Liegen zwischen der Kenntnis vom Ende des Arbeitsverhältnisses und dem Beendigungstermin weniger als drei Monate, gilt dafür eine Frist von drei Tagen (§ 38 SGB III). Wer sie versäumt, riskiert eine Sperrzeit von einer Woche.

Rechtsanwalt Arbeitsrecht Hilden

Die Drei-Wochen-Frist nach § 4 KSchG

Nach § 4 KSchG müssen Sie innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung Klage beim Arbeitsgericht erheben. Die Frist beginnt am Tag nach dem Zugang und läuft ohne Rücksicht auf Urlaub, Krankheit oder laufende Gespräche mit dem Arbeitgeber. Zugang bedeutet dabei nicht, dass Sie den Brief gelesen haben. Es genügt, dass er so in Ihren Machtbereich gelangt ist, dass Sie unter normalen Umständen Kenntnis nehmen konnten, also im Regelfall der Einwurf in den Briefkasten zur üblichen Zustellzeit.

Läuft die Frist ab, gilt die Kündigung nach § 7 KSchG als von Anfang an wirksam, selbst wenn sie offensichtlich rechtswidrig war. Eine nachträgliche Zulassung der Klage nach § 5 KSchG kommt nur in engen Ausnahmefällen in Betracht, etwa wenn Sie unverschuldet an der rechtzeitigen Klage gehindert waren.

Für Mandanten aus Hilden reichen wir die Klage beim Arbeitsgericht Düsseldorf ein. Melden Sie sich, sobald die Kündigung vorliegt. Wir prüfen den Fall und handeln, wenn es die Frist verlangt, noch am selben Tag.

Was passiert bei einer Kündigungsschutzklage?

1

Kündigung erhalten

Kündigung erhalten und das genaue Datum des Zugangs festhalten.

2

Anwaltliche Beratung

Sofortige anwaltliche Beratung, am besten noch am gleichen Tag oder am nächsten Werktag.

3

Klage einreichen

Fristgerechte Einreichung der Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht Düsseldorf.

4

Güteverhandlung

Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht, bei der eine Einigung angestrebt wird.

5

Einigung erzielen

Einigung auf eine Abfindung oder Weiterbeschäftigung. In vielen Fällen bereits in diesem Stadium möglich.

6

Hauptverhandlung

Hauptverhandlung, wenn keine gütliche Einigung zustande kommt.

Wir begleiten Sie durch jeden dieser Schritte: von der Prüfung der Kündigung über die Klageschrift bis zur Verhandlung über eine angemessene Abfindung. Sie erfahren vorab, womit Sie rechnen können und was der Weg kostet.

Rechtsanwalt Hilden Arbeitsrecht

Betriebsbedingte Kündigung und Sozialauswahl

Wenn Stellen wegfallen, greifen Arbeitgeber zur betriebsbedingten Kündigung. In Hilden trifft das erfahrungsgemäß Produktion, Logistik und Verwaltung, wenn Standorte zusammengelegt, Schichten gestrichen oder Aufgaben verlagert werden. Viele Betroffene nehmen die Kündigung hin, weil der Grund plausibel klingt. Vor Gericht hält er häufig nicht stand.

Eine betriebsbedingte Kündigung setzt drei Dinge gleichzeitig voraus. Erstens eine unternehmerische Entscheidung, durch die der Arbeitsplatz dauerhaft entfällt. Zweitens das Fehlen einer freien, vergleichbaren Stelle im Betrieb oder Unternehmen, auf die versetzt werden könnte. Drittens eine ordnungsgemäße Sozialauswahl unter den vergleichbaren Arbeitnehmern.

Bei der Sozialauswahl muss der Arbeitgeber vier Kriterien berücksichtigen: Dauer der Betriebszugehörigkeit, Lebensalter, Unterhaltspflichten und Schwerbehinderung. Gehen muss, wer sozial am wenigsten schutzbedürftig ist. Fehler passieren dabei regelmäßig, etwa wenn der Vergleichskreis zu eng gezogen wird, angebliche Leistungsträger ohne tragfähige Begründung herausgenommen werden oder Unterhaltspflichten falsch erfasst sind. Auf Verlangen muss der Arbeitgeber die Gründe für die Auswahl mitteilen (§ 1 Abs. 3 Satz 1 KSchG). Die Antwort ist oft aufschlussreicher als die Kündigung selbst.

Ein Punkt wird dabei oft übersehen: Die Kündigungsfrist gilt auch hier. Wirtschaftlicher Druck verkürzt sie nicht. Wer mit zu kurzer Frist gekündigt wird, kann Vergütung für die Zwischenzeit nachfordern. Nur in der Insolvenz gilt eine Obergrenze, dort ist die Frist nach § 113 InsO auf drei Monate zum Monatsende begrenzt, wenn die vertragliche Frist länger wäre.

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Hilden

Abmahnung und verhaltensbedingte Kündigung

Eine Abmahnung ist kein Routineschreiben. Sie hat drei Funktionen: Sie benennt ein konkretes Fehlverhalten, sie fordert zur Änderung auf, und sie kündigt für den Wiederholungsfall arbeitsrechtliche Konsequenzen an. Fehlt eine dieser Funktionen, ist das Schreiben als Abmahnung unbrauchbar, auch wenn es so überschrieben ist.

Für eine verhaltensbedingte Kündigung braucht der Arbeitgeber in aller Regel eine vorherige einschlägige Abmahnung. Genau deshalb ist eine unwidersprochene Abmahnung in der Personalakte gefährlich: Sie ist der Baustein für die nächste Stufe. Pauschale Vorwürfe wie mangelnde Sorgfalt oder wiederholte Unpünktlichkeit ohne Datum, Uhrzeit und konkreten Vorgang genügen den Anforderungen nicht.

Sie können eine Gegendarstellung zur Personalakte reichen und die Entfernung einer unberechtigten Abmahnung verlangen. Ob das im Einzelfall klug ist, hängt von der Situation ab. Manchmal ist es sinnvoller, den Vorgang zu dokumentieren und erst im Kündigungsschutzprozess anzugreifen, wo die Abmahnung ohnehin auf den Tisch kommt. Wir sehen uns das Schreiben an und sagen Ihnen, welcher Weg in Ihrem Fall trägt.

Fachanwalt für Arbeitsrecht Hilden

Aufhebungsvertrag und Abfindung

Nicht jede Trennung kommt per Einschreiben. Häufig folgt eine Einladung zum Gespräch, und auf dem Tisch liegt ein unterschriftsreifer Aufhebungsvertrag. Für den Arbeitgeber hat das handfeste Vorteile: keine Klagefrist, keine Sozialauswahl, keine Anhörung des Betriebsrats.

Für Arbeitnehmer sieht die Rechnung anders aus. Die Agentur für Arbeit wertet einen Aufhebungsvertrag im Regelfall als Lösung des Beschäftigungsverhältnisses und verhängt eine Sperrzeit von bis zu zwölf Wochen. Zwölf Wochen ohne Leistung bedeuten je nach Anspruchshöhe schnell einen vierstelligen Verlust. Hinzu kommt, dass eine Sperrzeit dieser Länge die Anspruchsdauer zusätzlich um mindestens ein Viertel mindert (§ 148 SGB III).

Der zweite Fallstrick steckt in der Ausgleichsklausel. Viele Aufhebungsverträge erklären mit einem einzigen Satz sämtliche wechselseitigen Ansprüche für erledigt. Wer unterschreibt, ohne seine offenen Positionen zu kennen, verzichtet damit auf Urlaubsabgeltung, Überstunden, Bonuszahlungen oder Ansprüche aus einer betrieblichen Altersversorgung.

Eine Abfindung ist dabei kein Automatismus. Einen gesetzlichen Anspruch gibt es nur in Sonderfällen, etwa nach § 1a KSchG, wenn der Arbeitgeber sie im Kündigungsschreiben ausdrücklich anbietet, oder auf Grundlage eines Sozialplans. In der Praxis entsteht die Abfindung fast immer im Vergleich vor dem Arbeitsgericht. Als grobe Orientierung dient ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr, der tatsächliche Betrag hängt von den Erfolgsaussichten und vom Verhandlungsdruck ab. Wir prüfen jeden Aufhebungsvertrag vor der Unterschrift und verhandeln nach, wo Spielraum besteht.

Fachanwalt Arbeitsrecht Hilden

Arbeitsrecht für Arbeitgeber in Hilden

Auch auf Arbeitgeberseite eignet sich das Arbeitsrecht schlecht für Improvisation. Wer kündigt, trägt im Prozess die Darlegungs- und Beweislast für den Kündigungsgrund. Wer einen Betriebsrat hat, muss ihn vor jeder Kündigung nach § 102 BetrVG anhören, und zwar vollständig. Eine fehlerhafte Anhörung macht die Kündigung unwirksam, unabhängig davon, wie berechtigt sie in der Sache war.

Für kleinere und mittlere Unternehmen in Hilden ohne eigene Rechtsabteilung ist das ein reales Risiko. Ein zu eng gezogener Vergleichskreis bei der Sozialauswahl, eine Abmahnung ohne konkreten Vorwurf, eine Kündigung ohne Originalunterschrift: Jeder dieser Punkte führt im Gütetermin zuverlässig zur Frage nach der Abfindungshöhe.

Wir beraten Arbeitgeber präventiv. Dazu gehören die Gestaltung von Arbeits- und Befristungsverträgen, die Formulierung von Abmahnungen, die Vorbereitung von Trennungsgesprächen, die Betriebsratsanhörung, Aufhebungs- und Abwicklungsverträge sowie die Vertretung vor dem Arbeitsgericht. Wer uns vor dem Ausspruch der Kündigung einschaltet, verhandelt später aus einer deutlich besseren Position.

Fallbeispiel aus der Praxis

Betriebsbedingte Kündigung mit zu kurzer Frist: Nachzahlung und Abfindung

Ausgangssituation: Unsere Mandantin arbeitete seit elf Jahren als Sachbearbeiterin in einem mittelständischen Unternehmen mit Sitz in Hilden. Im Zuge einer Umstrukturierung wurde ihre Abteilung verkleinert. Das Kündigungsschreiben erreichte sie Mitte des Monats, ausgesprochen zum Ende des Folgemonats, begründet mit dem Wegfall des Arbeitsplatzes.

Erste Beratung: Zwei Punkte fielen sofort auf. Erstens war die Kündigungsfrist falsch berechnet: Nach elf Jahren Betriebszugehörigkeit gilt eine Frist von vier Monaten zum Monatsende (§ 622 Abs. 2 BGB), der Arbeitgeber hatte mit gut einem Monat kalkuliert. Zweitens waren in derselben Abteilung zwei Kolleginnen mit kürzerer Betriebszugehörigkeit und ohne Unterhaltspflichten weiterbeschäftigt worden.

Unser Vorgehen: Wir erhoben fristgerecht Kündigungsschutzklage und rügten sowohl die Sozialauswahl als auch die Frist. Parallel verlangten wir die Auskunft über die Gründe der sozialen Auswahl nach § 1 Abs. 3 Satz 1 KSchG. Die Antwort des Arbeitgebers blieb an der entscheidenden Stelle unbestimmt.

Ergebnis: Im Gütetermin einigten sich die Parteien. Das Arbeitsverhältnis endete zum zutreffenden, deutlich späteren Termin, die Vergütung für die Zwischenzeit wurde nachgezahlt, und es wurde eine Abfindung sowie ein qualifiziertes Zeugnis mit guter Bewertung vereinbart.

Hinweis: Das Fallbeispiel ist anonymisiert und dient der Veranschaulichung. Jeder Fall ist individuell und kann zu anderen Ergebnissen führen.

FAQ zum Arbeitsrecht in Hilden

Für Arbeitsrechtsstreitigkeiten aus Hilden ist das Arbeitsgericht Düsseldorf zuständig. Sein Bezirk umfasst die Stadt Düsseldorf und den Kreis Mettmann mit Ausnahme von Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath. Berufungen gehen zum Landesarbeitsgericht Düsseldorf. Die Anwaltskanzlei Gatzke vertritt Mandanten in beiden Instanzen.

Ja. Eine betriebsbedingte Kündigung ist eine ordentliche Kündigung, für sie gilt die gesetzliche Frist nach § 622 BGB oder die längere Frist aus Arbeits- oder Tarifvertrag. Wirtschaftliche Schwierigkeiten verkürzen sie nicht. Nur in der Insolvenz gilt eine Obergrenze von drei Monaten zum Monatsende (§ 113 InsO).

Ja. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist kein Kündigungsschutz. Der Arbeitgeber darf auch während der Krankheit kündigen, er braucht dafür aber wie sonst einen wirksamen Grund. Kündigt er gerade wegen der Erkrankung, gelten die strengen Anforderungen an die krankheitsbedingte Kündigung, und die Entgeltfortzahlung läuft nach § 8 EFZG weiter.

Drei Wochen ab Zugang der schriftlichen Kündigung (§ 4 KSchG). Die Frist beginnt am Folgetag und läuft auch während Urlaub oder Krankheit. Wird sie versäumt, gilt die Kündigung nach § 7 KSchG als wirksam. Eine nachträgliche Zulassung der Klage nach § 5 KSchG ist die seltene Ausnahme.

Das Kündigungsschutzgesetz greift in Betrieben mit mehr als zehn Arbeitnehmern, wobei Teilzeitkräfte anteilig gezählt werden. Zusätzlich muss das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate bestanden haben. In kleineren Betrieben bleiben Form, Frist, Sonderkündigungsschutz und das Verbot treuwidriger oder diskriminierender Kündigungen als Prüfpunkte.

Einen gesetzlichen Anspruch gibt es nur in Sonderfällen, etwa nach § 1a KSchG oder auf Grundlage eines Sozialplans. In der Praxis entsteht die Abfindung meist im Vergleich vor dem Arbeitsgericht. Als Orientierung dient ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr, entscheidend sind die Erfolgsaussichten der Klage.

Die Gebühren richten sich nach dem Streitwert, der bei einer Kündigungsschutzklage in der Regel drei Bruttomonatsgehältern entspricht. In der ersten Instanz trägt jede Seite ihre Anwaltskosten selbst, auch wenn sie gewinnt (§ 12a ArbGG). Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten meist, das klären wir vorab für Sie.

Sie rufen unter 0212 202015 an und schildern kurz Ihre Situation. Wir sagen Ihnen, welche Unterlagen wir brauchen, in der Regel Kündigungsschreiben, Arbeitsvertrag und die letzten Gehaltsabrechnungen. Die erste Einschätzung ist kostenfrei. Danach besprechen wir Vorgehen und Kosten, bevor Sie entscheiden.

Arbeitsrecht

Rund um den Arbeitsplatz entstehen häufig erhebliche Konflikte und rechtliche Probleme, welche auf keinen Fall auf die lange Bank geschoben werden sollten.

Strafrecht

Wenn es um die Frage schuldig oder nicht schuldig geht und damit die persönliche oder materielle Freiheit des Einzelnen auf dem Spiel steht, sollte man nichts dem Zufall überlassen.

Verkehrsrecht

Sie sind in einen Verkehrsunfall geraten und verlangen Schadensersatz / Schmerzensgeld? Ihnen wird eine Unfallflucht oder eine sonstige Verkehrsstraftat vorgeworfen?

Mietrecht

Welche Rechte hat ein Vermieter, was kann er von seinem Mieter erwarten oder gar fordern? Welche Rechte hat ein Mieter gegenüber dem Vermieter, wie setzt er seine Forderungen effektiv durch?

Schreiben Sie uns gerne eine Nachricht!